Washington und Oregon – Inseln, Vulkanseen und Pazifikküste
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Washington und Oregon – Inseln, Vulkanseen und Pazifikküste

Unterwegs16 Min. Lesezeit

Von Seattle in die Inselwelt Washingtons und durch Oregon: Hafenorte, Kunst, Flüsse, der blaue Crater Lake und die Felsen an der Pazifikküste.

Eine Rundreise vom 21. August bis 9. September 2015: von Seattle und Friday Harbor über Cannon Beach, Bend und Crater Lake bis nach Ashland, Bandon, Portland und zum Mount Hood.

Seattle: zwischen Hafenstadt und Kunst

Unsere Rundreise durch Washington und Oregon beginnt in Seattle. Ende August 2015 führt sie zunächst nach Norden in die Inselwelt der San Juan Islands, danach durch Hafenorte am Puget Sound und weiter nach Oregon. Zwischen den Städten liegen Wälder, Flüsse und Bergstrassen; an der Küste wechseln breite Sandstrände mit steilen Klippen und freistehenden Felsen. Zum Schluss führt der Weg über Portland und den Mount Hood zurück nach Seattle.

Seattle liegt zwischen der Elliott Bay und dem Lake Washington. Die Nähe zum Wasser prägt die Stadt ebenso wie ihre Hügel und die Hochhäuser von Downtown. Vom erhöhten Aussichtspunkt reicht der Blick über die dicht bebauten Strassenzüge bis zu den Hafenanlagen. Unten am Pike Place Market tritt an die Stelle der grossen Skyline eine kleinteiligere Welt: Marktstände, Geschäfte und die Fassaden eines Viertels, das seit dem frühen 20. Jahrhundert zum Alltag der Stadt gehört.

Auch die Kunst hat hier ihren Platz, und zwar nicht nur hinter Museumstüren. Vor dem Seattle Art Museum steht der «Hammering Man» von Jonathan Borofsky. Seine dunkle, flache Gestalt hebt sich vor der Architektur ab – ein Arbeiter mit einem Werkzeug, mitten in einer Stadt, deren Geschichte eng mit Hafen, Handel und Industrie verbunden ist. Auf einem anderen Foto bleibt vom Museum nur das Kürzel SAM über der Fassade. Solche Details bilden einen schönen Gegenpol zum weiten Stadtpanorama.

Hammering Man vor dem Seattle Art Museum
Hammering Man vor dem Seattle Art Museum
Pike Place Market in Seattle
Pike Place Market in Seattle
Blick über Downtown Seattle und die Elliott Bay
Blick über Downtown Seattle und die Elliott Bay
Seattle Art Museum – SAM
Seattle Art Museum – SAM

Space Needle und Chihulys Glaswelten

Das unverwechselbare Wahrzeichen Seattles steht im Seattle Center: die Space Needle, gebaut für die Weltausstellung von 1962. Mit ihrem schmalen Schaft und der scheibenförmigen Spitze wirkt sie auch Jahrzehnte später noch wie ein Entwurf aus einer optimistischen Zukunftsvision. Von unten rückt die Konstruktion in den Mittelpunkt; aus etwas grösserer Entfernung tritt sie mit Skulpturen und Gartenanlagen in Beziehung.

Bei Chihuly Garden and Glass begegnet diese klare Architektur einer ganz anderen Formensprache. Dale Chihulys Glaskunst leuchtet in kräftigen Farben, wächst in geschwungenen Formen in den Raum und erinnert an Pflanzen, Blüten oder fantastische Meereswesen. Die dunkle Ausstellungskulisse lässt die Farben besonders intensiv erscheinen. Im Garten greifen die Glasblüten weit in den Himmel, während dahinter die Space Needle steht. Technik und organische Fantasie passen in diesen Bildern überraschend gut zusammen.

Die Space Needle hinter der roten Skulptur von Alexander Calder
Die Space Needle hinter der roten Skulptur von Alexander Calder
Farbenreiche Glaskunst von Dale Chihuly bei Chihuly Garden and Glass
Farbenreiche Glaskunst von Dale Chihuly bei Chihuly Garden and Glass
Die Space Needle von unten
Die Space Needle von unten
Glasblüten von Dale Chihuly und die Space Needle 
Glasblüten von Dale Chihuly und die Space Needle 

Friday Harbor: unterwegs in der Inselwelt

Von Seattle führt die Route nordwärts nach Friday Harbor auf San Juan Island. Schon die Lage macht deutlich, dass die Strasse hier nicht die einzige Verbindung ist. Fähren gehören zur Infrastruktur dieser Inselwelt: Sie bringen Menschen und Fahrzeuge über Wasserwege, an deren Ufern bewaldete Inseln und geschützte Buchten liegen. Friday Harbor ist zugleich Hafenort und Ausgangspunkt für das Leben auf der Insel.

Das Hafenfoto hält genau diesen Übergang fest. Vorne drängen sich Segel- und Motorboote an den Stegen, dahinter fährt eine grosse weiss-grüne Fähre vorbei. Über den Masten liegen die dunklen Waldhänge der gegenüberliegenden Ufer. Anders als in Seattle ist die Bebauung nicht das beherrschende Motiv; Wasser und Inseln geben den Massstab vor. Der Norden Washingtons zeigt sich hier als maritime Landschaft, nicht als blosse Fortsetzung der Grossstadt.

Fähre und Sportboote im Hafen von Friday Harbor
Fähre und Sportboote im Hafen von Friday Harbor

Coupeville, Port Townsend und Olympia

Die nächste Etappe verbindet Coupeville auf Whidbey Island mit Port Townsend. Coupeville liegt an der Penn Cove, einer geschützten Bucht, und gehört zu den historischen Orten der Insel. Port Townsend liegt gegenüber auf der Olympic Peninsula. Die Stadt bewahrt viele Bauten aus ihrer Blütezeit im späten 19. Jahrhundert, als grosse Hoffnungen auf ihre Zukunft als Handelshafen gesetzt wurden. Backsteinfassaden und viktorianische Häuser erinnern an diese Zeit.

Über Shelton führt die Reise weiter nach Olympia. Wälder, kleinere Siedlungen und die verzweigten Wasserflächen des Puget Sound bilden den Hintergrund dieser Strecke. Shelton ist eng mit der Holzwirtschaft verbunden; Olympia dagegen ist das politische Zentrum des Bundesstaates Washington. Das sind zwei unterschiedliche Seiten einer Region, in der natürliche Ressourcen, Verkehr und Verwaltung die Entwicklung der Orte geprägt haben.

In Olympia richtet sich der Blick auf das Kapitol. Hinter einem Garten mit Rosen und sommerlichen Blüten erhebt sich seine grosse Kuppel. Der Gegensatz zwischen den farbigen Beeten im Vordergrund und dem monumentalen Regierungsgebäude macht das Foto besonders einprägsam. Danach führt die Route südwärts: Washington bleibt zurück, Oregon wird zum Schwerpunkt der Reise.

Das Kapitol von Washington in Olympia hinter dem Blumengarten
Das Kapitol von Washington in Olympia hinter dem Blumengarten
Unterwegs an der Grenze zwischen Washington und Oregon
Unterwegs an der Grenze zwischen Washington und Oregon

Cannon Beach: der Pazifik und Haystack Rock

An der Küste Oregons weitet sich die Landschaft. Cannon Beach liegt unmittelbar am Pazifik, und sein bekanntestes Motiv steht nicht an einer Strasse, sondern im Wasser: Haystack Rock. Der rund 72 Meter hohe Felsen ist ein Überrest vulkanischen Gesteins. Bei niedrigem Wasserstand treten an seinem Fuss Gezeitentümpel hervor, die empfindliche Lebensräume bilden. Die Küstenfelsen dienen zudem Seevögeln als Brutplätze.

Die beiden Aufnahmen zeigen Haystack Rock inmitten der weiten Sandflächen und mit der Brandung des Pazifiks. Auf dem nassen Sand spiegeln sich Licht und Konturen, die Wellen ziehen weisse Linien zwischen Strand und Meer. Neben dem grossen Haystack Rock wirken die kleineren Felsspitzen und Felsnadeln wie Begleiter.

Der lange Sandstrand ist mehr als eine Kulisse für das Wahrzeichen. Seine offenen Flächen, die Spuren im Sand und die weite Sicht machen ihn zum eigentlichen Erlebnis dieser Etappe. Oregon ist für den öffentlichen Zugang zu seiner Küste bekannt. Hier lässt sich diese Offenheit unmittelbar verstehen: Vor den Häusern und Strassen liegt ein breiter Landschaftsraum, der vom Meer und den Gezeiten geformt wird.

Ein Wegweiser zum Lewis and Clark Trail erinnert unterwegs an eine weitere Geschichte des Nordwestens. Die Expedition von Meriwether Lewis und William Clark erreichte 1805 den Pazifik an der Mündung des Columbia River. Das Schild steht damit für eine historische Verbindung quer durch den Kontinent – auch wenn unsere Reise nun in anderer Richtung, von der Küste ins Landesinnere, weitergeht.

Weite Sandflächen am Haystack Rock
Weite Sandflächen am Haystack Rock
Haystack Rock und die Brandung des Pazifiks
Haystack Rock und die Brandung des Pazifiks
Wegweiser zum Lewis and Clark Trail
Wegweiser zum Lewis and Clark Trail

Bend und das grüne Band der Flüsse

Von Cannon Beach führt die Route nach Bend auf der Ostseite der Kaskadenkette. Der Wechsel ist deutlich: Der maritime Westen geht in ein trockeneres Landesinneres über. Bend liegt am Deschutes River und ist eng mit dem Leben am Wasser und den Bergen verbunden. Die frühere Holzarbeiterstadt hat sich zu einem wichtigen Ausgangspunkt für Aktivitäten in der Natur entwickelt.

Die Bilder dieser Etappe geben dem Fluss viel Raum. Nadelbäume stehen am Ufer, offene Wiesen reichen bis ans Wasser, und über allem liegt ein weiter Himmel. Auf einem ruhigeren Abschnitt liegen die Raftingboote fast gelassen auf der Strömung. Ein anderes Bild zeigt die bewegtere Seite: Das rote Boot fährt zwischen dunklen Felsen durch schäumendes Wasser. Aus der stillen Landschaft wird für einen Moment ein Ort voller Bewegung.

Diese Gegenüberstellung gehört zu den reizvollsten Wechseln der Reise. Nach den grossen Flächen des Pazifiks rücken die Ufer näher zusammen; statt Brandung bestimmen Strömung und einzelne Stromschnellen das Wasser. Die Fotos zeigen dabei nicht nur Landschaft, sondern auch die Menschen darin – konzentriert im Boot, mit Schwimmwesten und Paddeln, unmittelbar auf dem Fluss.

Flusslandschaft mit Nadelbäumen im Landesinneren Oregons bei Bend
Flusslandschaft mit Nadelbäumen im Landesinneren Oregons bei Bend
Mit dem Raft durch die Stromschnellen
Mit dem Raft durch die Stromschnellen
Raftingboote auf einem ruhigeren Flussabschnitt
Raftingboote auf einem ruhigeren Flussabschnitt

Crater Lake: ein See im ehemaligen Vulkan

Von Bend führt der zweite Teil der Route zum Crater Lake. Der See liegt in der Caldera des Mount Mazama, eines Vulkans, dessen grosser Ausbruch vor rund 7700 Jahren zum Einsturz seines Gipfelbereichs führte. Später füllte sich die Senke mit Regen und Schmelzwasser. Mit ungefähr 592 Metern ist Crater Lake der tiefste See der Vereinigten Staaten.

Das intensive Blau des Wassers ist sein auffälligstes Merkmal. Auf dem ersten Foto liegt Wizard Island wie ein eigener kleiner Berg im See. Dieser Schlackenkegel entstand durch spätere vulkanische Aktivität innerhalb der Caldera. Dahinter begrenzt der hohe Kraterrand die Wasserfläche. Schon der Blick vom Rand vermittelt ein Gefühl für die gewaltigen Dimensionen dieses Landschaftsraums.

Die zweite Aufnahme zeigt das kleine Felseninselchen Phantom Ship im Nebel. Seine schmalen Spitzen erinnern aus der Entfernung an die Masten eines Schiffes. Als dunkle Silhouette auf dem See vermittelt die Insel eine andere Stimmung als die sonnige Ansicht mit Wizard Island: kühler, stiller und stärker von den wechselnden Bedingungen im Gebirge geprägt.

Crater Lake mit Wizard Island
Crater Lake mit Wizard Island
Crater Lake mit der Phantom Ship Insel im Nebel
Crater Lake mit der Phantom Ship Insel im Nebel

Ashland und die Bergstrassen im Süden

Nach dem Crater Lake führt die Route nach Ashland nahe der Grenze zu Kalifornien. Die Stadt ist besonders mit Theater und Kultur verbunden: Das Oregon Shakespeare Festival prägt seit 1935 ihr kulturelles Leben. Auch die Southern Oregon University gehört zu Ashland; das Schneider Museum of Art ist Teil ihres Campus. Die Kunst, die in Seattle den Auftakt bildete, begegnet uns damit im Süden Oregons wieder in einem anderen Massstab.

Das Foto des Museumsschildes und der rot-weisse Oldtimer auf der Strasse geben dieser Etappe eine städtische, beinahe alltägliche Note. Zwischen den grossen Landschaften bleiben solche Details wichtig: eine Beschriftung, ein sorgfältig gepflegtes Auto, die Fassaden entlang eines Trottoirs. Sie erzählen von einem Ort, ohne gleich sein gesamtes Panorama zeigen zu müssen.

Zur Bildfolge aus dem Süden gehört auch die Oregon Route 66. Das Schild am Hayden Mountain Summit bezeichnet eine Passhöhe von 4695 Fuss. Gemeint ist die Staatsstrasse in Oregon, nicht die berühmte historische Route 66 zwischen Chicago und Kalifornien. Im Abendlicht ziehen sich Strasse und Bergketten in die Tiefe; mit jeder weiteren Geländestufe werden die Konturen weicher. Diese Aufnahmen ergänzen Ashland um die Landschaft jenseits des Stadtzentrums.

Rot-weisser Oldtimer in Ashland
Rot-weisser Oldtimer in Ashland
Schneider Museum of Art in Ashland
Schneider Museum of Art in Ashland
Hayden Mountain Summit an der Oregon Route 66
Hayden Mountain Summit an der Oregon Route 66
Abendlicht über den Bergen im Süden Oregons
Abendlicht über den Bergen im Süden Oregons

Bandon: Felsen, Nebel und Abendlicht

Von Ashland geht es zurück an den Pazifik nach Bandon. An diesem Küstenabschnitt stehen zahlreiche Felsen vor dem Strand, manche schlank und spitz, andere breit und blockartig. Zwischen ihnen bleiben schmale Durchblicke aufs Meer. Wind, Wellen und das wechselnde Licht geben der Küste ein ganz anderes Gesicht als den bewaldeten Flusstälern im Inneren Oregons.

Die Abendbilder leben von den Silhouetten. Die Sonne sinkt zwischen den dunklen Felsen, und auf dem nassen Sand bleibt ein goldener Lichtstreifen zurück. Die Felsgruppen zeichnen sich gegen den hellen Himmel ab und geben den Bildern ihre markanten Konturen.

Das breite Strandbild setzt dazu einen helleren Schlusspunkt. Treibholz sammelt sich oberhalb der Wasserlinie, Gras wächst am Rand des Sandes, und weiter draussen brechen die Wellen vor den Felsen. Die Küste wirkt nicht aufgeräumt, sondern von den Kräften des Meeres gezeichnet. Gerade diese Mischung aus Weite und rauen Details macht Bandon zu einem starken Gegenstück zu Cannon Beach.

Felsensilhouetten im Abendlicht an der Küste bei Bandon
Felsensilhouetten im Abendlicht an der Küste bei Bandon
Treibholz, Sandstrand und Felsen an der Küste bei Bandon
Treibholz, Sandstrand und Felsen an der Küste bei Bandon
Ein alter VW Käfer an der Küste von Bandon
Ein alter VW Käfer an der Küste von Bandon
Sonnenuntergang zwischen den Felsen am Strand von Bandon
Sonnenuntergang zwischen den Felsen am Strand von Bandon
Felsgruppen vor der Küste von Bandon
Felsgruppen vor der Küste von Bandon
Brandung und Küstenfelsen am Strand von Bandon
Brandung und Küstenfelsen am Strand von Bandon
Eingang eines Geschäfts in Bandon
Tsunamis sind am Pazifik keine Seltenheit

Nordwärts: Heceta Beach, Cape Lookout und Cape Meares

Von Bandon folgt die Route der Küste wieder nach Norden. Heceta Beach liegt bei Florence, in einer Region, in der Sandstrände und Dünen zu den prägenden Landschaftsformen gehören. Der weiter nördlich gelegene Heceta Head ist dagegen ein felsiges Kap mit einem historischen Leuchtturm. Strand und Kap tragen ähnliche Namen, bezeichnen aber unterschiedliche Orte.

Weiter führt der Weg zum Cape Lookout. Die bewaldete Landzunge ragt weit in den Pazifik hinein; an ihrem Fuss liegen offene Strände, oben bestimmt der Küstenwald die Landschaft. Solche Kaps unterbrechen den langen Verlauf der Küste und schaffen immer neue Perspektiven zwischen Wald, Steilkante und Meer.

Cape Meares bildet die nächste Station. Das kleine Kap ist für seinen Leuchtturm und die alte, vielstämmige Sitka-Fichte bekannt, die «Octopus Tree» genannt wird. Die Küstenetappen zeigen damit nochmals die Vielfalt Oregons: Nicht jeder Halt ist ein grosser Ort, oft genügt eine Landzunge, eine Waldkante oder ein Blick auf die Brandung, um der Strecke einen eigenen Charakter zu geben.

Die Bildfolge beginnt ruhig an einem See, bevor sich die Küste wieder öffnet. Am Heceta Head steht der weiss-rote Leuchtturm über dem Pazifik. Weiter nördlich folgen geschützte Buchten, lange Strände und ein bewaldetes Kap mit vorgelagerten Felsen. Ein Schild bei Depoe Bay erinnert daran, wie eng die Orte an dieser Küste mit Häfen und dem Meer verbunden sind.

Stiller See zwischen bewaldeten Ufern an der Küste Oregons
Stiller See zwischen bewaldeten Ufern an der Küste Oregons
Der Leuchtturm von Heceta Head
Der Leuchtturm von Heceta Head
Geschützte Bucht an der Küste Oregons
Geschützte Bucht an der Küste Oregons
Blick über Strand und Brandung an der Oregon Coast
Blick über Strand und Brandung an der Oregon Coast
Ortsschild von Depoe Bay, dem kleinsten Hafen der Welt
Depoe Bay bezeichnet sich als kleinsten Hafen der Welt
Langer Sandstrand zwischen Pazifik und Küstenwald
Langer Sandstrand zwischen Pazifik und Küstenwald
Bewaldetes Kap und Felsen vor der Küste Oregons
Bewaldetes Kap und Felsen vor der Küste Oregons

Portland, Mount Hood und zurück nach Seattle

Nach den Küstenetappen schwenkt die Rundreise nach Portland ins Landesinnere. Die grösste Stadt Oregons liegt am Willamette River, nahe dessen Mündung in den Columbia. Ihre vielen Brücken machen den Fluss auch im Stadtbild sichtbar. Parks, Gärten und unterschiedliche Quartiere setzen einen städtischen Gegenpunkt zu den Stränden und kleinen Küstenorten der vorherigen Tage.

Die Fotos führen vom modernen Stadtzentrum in einen gepflegten Garten und hinauf zu einem Aussichtspunkt über Portland. Danach erscheint Mount Hood zunächst als schneebedeckter Kegel am Ende einer Landstrasse. Mit rund 3425 Metern ist der Vulkan der höchste Berg Oregons und ein markanter Teil der Kaskadenkette.

Am Berg wechselt die Perspektive erneut. Im Wald liegen mächtige umgestürzte Stämme, Wegweiser führen zum Mirror Lake und zum Tom Dick and Harry Mountain, und aus der Nähe zeigt sich der Mount Hood felsig und nur noch teilweise von Schnee bedeckt. Der letzte Fernblick über bewaldete Höhen und eine helle Wolkendecke fasst die Dimension dieser Vulkanlandschaft zusammen.

Von dort geht es zurück nach Seattle. Der Kreis schliesst sich nach einer Reise, die vom 21. August bis 9. September 2015 sehr unterschiedliche Gesichter des amerikanischen Nordwestens verbindet. Hafen und Fähren, Glaskunst und Theaterstadt, Stromschnellen und Vulkansee, Küstennebel und Abendlicht liegen nicht isoliert nebeneinander. Zusammen ergeben sie eine Rundreise, deren Reiz gerade in diesen Übergängen liegt.

Im Zentrum von Portland
Im Zentrum von Portland
Historisches Haus in einer Parkanlage oberhalb des Stadtzentrums von Portland
Historisches Haus in einer Parkanlage oberhalb des Stadtzentrums von Portland
Blick über Portland und die Hügel Oregons
Blick über Portland und die Hügel Oregons
Mount Hood über einer Landstrasse in Oregon
Mount Hood über einer Landstrasse in Oregon
Umgestürzter Baumstamm im Wald am Mount Hood
Im Wald am Mount Hood
Wegweiser zum Mirror Lake und...
Wegweiser zum Mirror Lake und...
Felsiger Gipfel des Mount Hood
Am Fusse des Mount Hood
Mount Jefferson über bewaldeten Bergrücken und einer Wolkendecke
Fernblick auf den Mount Jefferson

Washington und Oregon: Rundreise ab Seattle

17 Stationen – von Seattle bis Seattle – Rückkehr

  1. 1Seattle — Auftakt: Pike Place Market, Seattle Art Museum, Space Needle und Chihuly
  2. 2Friday Harbor — San Juan Island: Fähre und Hafen
  3. 3Coupeville — Historischer Ort an der Penn Cove auf Whidbey Island
  4. 4Port Townsend — Historische Hafenstadt auf der Olympic Peninsula
  5. 5Shelton — Etappe durch die Waldregion im Süden des Puget Sound
  6. 6Olympia — Hauptstadt Washingtons: Kapitol und Blumengarten
  7. 7Cannon Beach — Pazifikstrand und Haystack Rock
  8. 8Bend — Etappe im Landesinneren; Flusslandschaften und Rafting
  9. 9Crater Lake — Vulkansee mit Wizard Island und Phantom Ship
  10. 10Ashland — Kulturstadt und Schneider Museum of Art; Bergstrassen im Süden
  11. 11Bandon — Küstenfelsen, Treibholz, Nebel und Sonnenuntergang
  12. 12Heceta Beach — Sandstrand bei Florence; nicht mit Heceta Head verwechseln
  13. 13Cape Lookout — Bewaldete Landzunge an der Pazifikküste
  14. 14Cape Meares — Küstenkap mit Leuchtturm und Octopus Tree
  15. 15Portland — Stadt am Willamette River
  16. 16Mount Hood — Vulkan und höchster Berg Oregons
  17. 17Seattle – Rückkehr — Abschluss der Rundreise

Kartendaten: OpenStreetMap-Mitwirkende

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