Hanoi: Strassenleben, Geschichte und Wasserpuppen
Hanoi bildet den Auftakt unserer Vietnam-Route. Zwischen Motorrollern und schmalen Ladenfronten spielt sich ein grosser Teil des Alltags auf der Strasse ab. Eine Verkäuferin schiebt ihre Kleiderauslage durch die Stadt, während ein Coiffeur seinen Kunden am Strassenrand bedient. Die Fotos halten diese kleinen Szenen ebenso fest wie die bekannten Orte der Hauptstadt.
Vor dem Ho-Chi-Minh-Mausoleum öffnet sich ein weiter Platz. Ein Kalligraf sitzt konzentriert über seinem Blatt, der Pinsel in der Hand. Am Abend wechseln die Eindrücke: Der Schildkrötenturm leuchtet über dem Hoan-Kiem-See, und im Wasserpuppentheater bewegen sich die Figuren über die beleuchtete Bühne im Wasser.
Mai Chau: Reisfelder und Handwerk im Bergland
Von Hanoi führt die Route ins Tal von Mai Chau. Reisfelder breiten sich zwischen den Berghängen aus; eine einzelne Person bei der Feldarbeit gibt dem weiten Grün einen Massstab. Vom erhöhten Aussichtspunkt werden die Häuser, Wege und bewirtschafteten Flächen im Tal sichtbar.
Am Webstuhl arbeitet eine Frau zwischen kräftig gefärbten Stoffen und Fäden. Die Aufnahme bringt uns nahe an ein Handwerk, das zum Alltag der Dörfer gehört. Unterwegs begegnen uns ein mit Bambuskörben beladenes Zweirad und eine lachende Buddhafigur aus hellem Stein. Landschaft, Arbeit und kleine Entdeckungen stehen hier nebeneinander.
Halong-Bucht: zwischen Wasser und Karstinseln
Nach dem Bergland öffnet sich der Blick auf die Halong-Bucht. Dunkle Karstinseln ragen aus dem Wasser; im warmen Abendlicht verlieren die entfernteren Felsen ihre scharfen Konturen. Schiffe liegen vor dieser Kulisse, und Wasser und Himmel gehen beinahe ineinander über.
Ein weiteres Foto zeigt ein mehrstöckiges Ausflugsschiff aus der Nähe. Hinter seinen Masten staffeln sich die Inseln im Dunst. Die beiden Bilder lassen Raum für die Weite der Bucht und für das gemächliche Unterwegssein auf dem Wasser.
Huế: Märkte, historische Anlagen und verzierte Dächer
In Huế begegnen sich lebendige Märkte und die historischen Anlagen der ehemaligen Kaiserstadt. Gemüse, Fisch und Früchte liegen dicht nebeneinander; die Verkäuferinnen sitzen zwischen ihren Auslagen. Das kräftige Grün und Rot der Waren setzt einen Kontrast zu den grauen Steinen der alten Bauwerke.
Steinerne Pferde und Figuren begleiten die Wege durch die historischen Anlagen. Ein schmaler Übergang führt über das Wasser, ein Tor ist mit zahlreichen Einzelheiten verziert. Zwischen Bäumen und Hügeln stehen Pavillons und ein Pagodenturm. Immer wieder lohnt sich der Blick aufs Detail: eine farbig gefasste Wächterfigur oder ein kunstvoll gearbeitetes Drachenornament.
Auf der Weiterreise Richtung Hoi An windet sich eine Passstrasse durch grüne Hügel. Dahinter öffnet sich die Aussicht zur Küste – ein landschaftlicher Übergang zwischen den beiden historischen Städten.
Hoi An: gelbe Fassaden, Boote und eine Teepause
In Hoi An nimmt die Reise nochmals ein anderes Tempo an. Ein Boot liegt vor einem palmenbestandenen Ufer, und eine steinerne Wächterfigur trägt eine rote Girlande. In den Gassen begegnen uns die gelben Fassaden und die kleinen Verkaufsszenen, die das Stadtbild prägen.
Eine Frau trägt ihre Waren in zwei Körben an einer Stange; andere Verkäuferinnen sitzen am Strassenrand. Dazwischen bleibt Zeit für Tee: Kanne und kleine Schalen stehen auf einem Tablett. Mit diesen Begegnungen und einer ruhigen Pause endet unsere Route durch Vietnam.

