Österreich – Städte, Seen und Berge
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Österreich – Städte, Seen und Berge

Unterwegs9 Min. Lesezeit

Stadtplätze, Schlösser und grüne Höhenwege: Nach einem Auftakt in den Parks von München führt uns diese Sommerreise durch Österreich. Von Salzburg über das Salzkammergut, die barocken Stifte und Wien geht es weiter nach Graz und Kärnten, zum Grossglockner, auf die Schmittenhöhe und schliesslich nach Innsbruck. Die Fotos erzählen von Stadtspaziergängen, Pausen am Wasser und weiten Ausblicken in den Alpen.

Eine Sommerreise durch Österreich im Juli und August 2020: von historischen Stadtgassen und barocken Stiften zu Seen, Schlössern und weiten Bergpanoramen.

Ein Auftakt in München

Auch wenn der Titel der Reise sich auf Österreich bezieht, beginnt unsere Reise mit einem Abstecher in die Parks in und um München. Im Englischen Garten öffnen sich weite Rasenflächen zwischen Baumgruppen, und Spazierwege ziehen sich durch das Grün. Die Pagodenburg im Nymphenburger Schlosspark setzt mit ihrer hellen Fassade und den kunstvollen Verzierungen einen barocken Akzent. Schon hier finden sich zwei Motive, die uns auf der Reise begleiten werden: Parklandschaften und historische Gebäude.

Grüne Wiesen und weite Wege im Englischen Garten in München
Grüne Wiesen und weite Wege im Englischen Garten in München
Die Pagodenburg im Schlosspark Nymphenburg
Die Pagodenburg im Schlosspark Nymphenburg

Salzburg: Plätze, Kuppeln und ein Blick von oben

Salzburg gehört nach München zu den ersten grossen Stadtetappen dieser Sommerreise. Im Mirabellgarten rahmen Blumenbeete die Wege und Brunnen. Auf dem Kapitelplatz steht die Figur der «Sphaera» auf ihrer goldenen Kugel, dahinter erhebt sich die Festung Hohensalzburg. Gartenkunst, zeitgenössische Skulptur und die alte Festungsanlage liegen hier nur einen Spaziergang voneinander entfernt.

Am Residenzplatz stehen die hellen Fassaden und Kirchtürme rund um den grossen Residenzbrunnen. Die wartenden Pferdekutschen setzen einen lebhaften Akzent; von oben lassen sich die Gespanne und die Menschen auf dem Pflaster besonders gut beobachten. Ein weiterer Blick über die Altstadt zeigt, wie dicht die Dächer, Plätze und Kirchen zwischen den grünen Hügeln beieinanderliegen.

Schloss Hellbrunn ergänzt die Salzburger Eindrücke mit seiner gelben Fassade und dem weiten Vorplatz. Nach den Ausblicken über die Altstadt richtet sich der Blick hier wieder auf ein einzelnes Gebäude – auf seine Fenster, den Mittelteil und die klare Gliederung der Schlossfront.

Blumenbeete im Mirabellgarten in Salzburg
Blumenbeete im Mirabellgarten in Salzburg
Sphaera: Die Figur auf der goldenen Kugel vor der Festung Hohensalzburg
Sphaera: Die Figur auf der goldenen Kugel vor der Festung Hohensalzburg
Residenzplatz und Residenzbrunnen in Salzburg
Residenzplatz und Residenzbrunnen in Salzburg
Pferdekutschen auf dem Residenzplatz
Pferdekutschen - ein beliebtes Sujet bei Touristen
Blick über die Dächer der Salzburger Altstadt
Blick über die Dächer der Salzburger Altstadt
Die gelbe Fassade von Schloss Hellbrunn
Die gelbe Fassade von Schloss Hellbrunn

Im Salzkammergut: Wasser, Berge und ein langsamerer Takt

Im Salzkammergut wechseln sich Ortsbesuche und Stunden am Wasser ab. In Mondsee stehen wir vor der Basilika St. Michael: Die gelbe Fassade mit ihren beiden Türmen erhebt sich über einem Platz mit auffällig gemustertem Pflaster. Am Attersee öffnet sich danach die Landschaft. Badende, ein Steg und die Berge am gegenüberliegenden Ufer halten einen sommerlichen Moment fest.

Am Traunsee führt die lange Holzbrücke zum Seeschloss Ort in Gmunden. Zwischen den Geländern richtet sich der Blick auf den weissen Turm, während sich rechts und links das Wasser ausbreitet. Ein weiteres Foto zeigt die steilen Felswände über dem See. Nach den Stadtplätzen von Salzburg werden nun Wasser und Berge zu den bestimmenden Motiven.

Vor der Basilika St. Michael in Mondsee
Vor der Basilika St. Michael in Mondsee
Sommer am Ufer des Attersees
Sommer am Ufer des Attersees
Die Brücke zum Seeschloss Ort in Gmunden
Die Brücke zum Seeschloss Ort in Gmunden
Bergkulisse am Traunsee
Bergkulisse am Traunsee

Linz, St. Florian und Melk: Ungewöhnliche Formen und barocke Fassaden

In Linz richtet sich der Blick nach oben: Eine schiffsförmige Konstruktion scheint hoch über der Stadt zu schweben. Masten, Seile und der dunkle Rumpf zeichnen sich gegen den blauen Himmel ab. Das ungewöhnliche Motiv bildet einen deutlichen Gegensatz zu den historischen Bauten der nächsten Etappen.

Am Stift St. Florian ziehen sich Fensterreihen und helle Pilaster über die lange gelbe Fassade; daneben ragt ein Kirchturm auf. Stift Melk zeigt sich mit einer repräsentativen Front, einem betonten Mittelteil und kunstvollen Verzierungen. Beide Fotos bleiben bei den Aussenansichten und machen die Grösse und die klare Gliederung der barocken Anlagen sichtbar.

Eine schiffsförmige Konstruktion hoch über Linz
Eine schiffsförmige Konstruktion hoch über Linz
Die barocke Fassade des Stifts St. Florian
Die barocke Fassade des Stifts St. Florian
Die repräsentative Fassade des Stifts Melk
Die repräsentative Fassade des Stifts Melk

Göttweig und Wien: Vom Stift am Hügel zum Stephansdom

Über den Dächern der Häuser erhebt sich Stift Göttweig auf einem bewaldeten Hügel. Die Anlage liegt deutlich über dem Ort und wird schon aus der Entfernung zum Blickfang. Nach den nahen Ansichten von St. Florian und Melk zeigt dieses Foto ein Stift als Teil der Landschaft.

In Wien stehen wir wieder unmittelbar vor den Bauwerken. Am Stephansdom fallen das gemusterte Dach, die hohen Fenster und die reich gegliederte Fassade ins Auge. Bei der Albertina folgt das Reiterstandbild von Erzherzog Albrecht. Die Schwarz-Weiss-Aufnahme hebt die Formen des Pferdes und seines Reiters hervor – ein ruhiger Gegenpunkt zur detailreichen Ansicht des Doms.

Blick über die Dächer zum Stift Göttweig
Blick über die Dächer zum Stift Göttweig
Der Stephansdom in Wien
Der Stephansdom in Wien
Reiterstandbild bei der Albertina in Wien
Reiterstandbild von Erzherzog Albrecht bei der Albertina in Wien

Graz und die Steiermark: Rathaus, Schloss Eggenberg und Lipizzaner

In Graz zieht das Rathaus mit seiner reich geschmückten Fassade die Aufmerksamkeit auf sich. Türme, Giebel und zahlreiche Fenster gliedern den Bau; davor liegt der offene Platz. Schloss Eggenberg zeigt sich anschliessend aus etwas grösserer Entfernung. Zwischen Rasenflächen und Bäumen steht die helle Schlossanlage mit ihren markanten Eck­türmen.

Im Gestüt Piber wechseln wir von der Architektur zu den Tieren. Mehrere weisse Lipizzaner stehen auf einem sandigen Platz neben einem langgestreckten Gebäude, teils im Schatten eines Baumes. Nach den Stadt- und Schlossansichten gibt dieser Moment dem Abschnitt einen ganz anderen, lebendigen Abschluss.

Die reich geschmückte Fassade des Grazer Rathauses
Die reich geschmückte Fassade des Grazer Rathauses
Schloss Eggenberg in seinem grünen Park
Schloss Eggenberg in seinem grünen Park
Lipizzaner im Gestüt Piber
Lipizzaner im Gestüt Piber

Weiter durch Kärnten: Stadtgeschichte, Seeufer und Bergblicke

In Klagenfurt begegnen wir der Stadtgeschichte an einer Brunnenfigur, die an den Gründer der Stadt erinnert. Vor dem Stadttheater hält uns dann ein Zitat von Goethe einen Moment auf: «Was wär ich ohne dich, Freund Publikum?» Hinter der gläsernen Tafel steht die helle Theaterfassade mit ihren Figuren und Verzierungen – ein schöner Wechsel von der Erinnerung an die Stadtgründung zur Bühne und ihrem Publikum.

Danach zieht es uns wieder ans Wasser. Über dem Seeufer in Kärnten stehen Kirche und Häuser zwischen grünen Hängen. Ein weiterer Blick zeigt die sommerliche Seite des Aufenthalts: Segelboote liegen am Steg, auf den Holzterrassen und der Wiese warten Liegestühle und Sonnenschirme. Am gegenüberliegenden Ufer reihen sich Häuser und Bäume vor den Bergen; darüber öffnen sich blaue Abschnitte zwischen den Wolken.

Zum Schluss dieses Abschnitts weitet sich die Aussicht vom Hang über einen Ort im Tal. Grüne Wiesen und ein einzelnes Haus liegen im Vordergrund, dahinter breiten sich die Dächer bis an die bewaldeten Hänge aus. Die gezackten Felsgipfel und das wechselnde Licht auf den Bergen kündigen bereits die nächste Etappe an: Nach den Stadtspaziergängen und den Pausen am See rücken nun die Alpen in den Mittelpunkt.

Eine Brunnenfigur erinnert an den Gründer der Stadt Klagenfurt
Eine Brunnenfigur erinnert an den Gründer der Stadt Klagenfurt
Goethe-Zitat vor der hellen Fassade des Stadttheaters Klagenfurt
Goethes Worte an das Publikum vor dem Stadttheater Klagenfurt
Kirche und Häuser über dem Seeufer in Kärnten
Über dem Seeufer in Kärnten
Segelboote, Liegestühle und Sonnenschirme am Seeufer vor grünen Hängen
Sommer am Seeufer mit Segelbooten und Liegeplätzen
Blick über grüne Wiesen und einen Ort im Tal auf bewaldete Hänge und felsige Gipfel
Blick auf Lienz im Osttirol

In den Alpen: Grüne Täler und Wege über den Wolken

Mit den Bergen verändert sich der Massstab erneut. Dörfer liegen klein zwischen Wiesen und steilen Hängen; darüber stehen helle Felsgipfel und Wolken. Von der Bergstrasse her öffnet sich der Blick hinunter in ein Tal, in dem sich Wiesen, Nadelwälder und ein kleines Dorf bis zu den schneebedeckten Gipfeln im Hintergrund staffeln. Die Fotos halten die Landschaft in wechselndem Licht – einmal unter einem klaren blauen Himmel, dann mit Wolkenbändern an den Bergflanken.

Auf der Schmittenhöhe oberhalb von Zell am See rückt der Horizont in die Ferne. Über die grünen Hänge hinweg reicht die Aussicht bis zu den hellen Gipfeln; am Rand des Höhenrückens steht eine Hütte. Dazu gehört die Einkehr auf der Hochzeller-Alm: Auf dem Holztisch stehen eine Jause mit Aufschnitt, Käse und weiteren Beilagen, ein Glas Bier und ein Korb Brot. Nach den weiten Landschaftsblicken kommt mit diesem Foto die Pause auf der Alm ganz nah.

Andere Bilder führen zu Wasserfällen und in breite Täler. An den Krimmler Wasserfällen stürzt das Wasser in mehreren Stufen zu Tal, die Gischt hängt in der Luft und das Rauschen begleitet den Weg. Nicht jede Aussicht muss ein Gipfelziel sein; auch das Wasser im Tal, eine Jause auf der Alm und ein Blick über die Dächer der Bergdörfer können einen ganzen Reisemoment tragen.

Grüne Hänge und helle Gipfel in den Alpen
Unterwegs Richtung Grossglockner zwischen Lienz und Zell am See
Blick von der Bergstrasse hinunter in ein Tal mit Dorf, Wäldern und schneebedeckten Gipfeln
Unterwegs zum Grossglockner
Bergpanorama auf der Schmittenhöhe
Bergpanorama auf der Schmittenhöhe oberhalb Zell am See
Jause mit Aufschnitt, Käse und einem Krug Bier auf der Hochzeller-Alm
Jause auf der Hochzeller-Alm auf der Schmittenhöhe
Wasser und Gischt an den Krimmler Wasserfällen
Wasser und Gischt an den Krimmler Wasserfällen

Innsbruck: Dom, Schloss Ambras und die Stadt am Berg

Innsbruck verbindet auf dieser Reise zum letzten Mal Stadt und Alpen. Am Dom St. Jakob richtet sich der Blick auf die helle Fassade und ihre Doppeltürme. Schloss Ambras zeigt sich dagegen eingebettet in Garten und Landschaft: Vor den Schlossgebäuden liegen geometrisch geschnittene Hecken, helle Wege und Rasenflächen. Bäume und Berge bilden den Hintergrund – ein passendes Gegenstück zur nahen Ansicht des Doms.

Den städtischen Schlusspunkt setzt eine belebte Fussgängerzone. Historische Bürgerhäuser mit Erkern, Sprossenfenstern und Stuckfassaden rahmen die Gasse, davor stehen Schaufenster, Cafés und kleine Läden, und zwischen Pflanzkübeln und Kartenständern flanieren die Besucherinnen und Besucher eines Sommernachmittags. Am offenen Ende der Strasse bleibt ein bewaldeter Berghang stehen – ein letzter Hinweis darauf, dass die Alpen in dieser Stadt nur einen Blick entfernt sind.

Zurück bleibt ein Sommer voller Wechsel: vom Stadtplatz zum Seeufer, von der Schlossfassade zum Bergpanorama und von den Lipizzanern zur Jause auf der Alm. Die Reise endet in einer Stadt, in der historische Häuser und die Nähe der Berge noch einmal zusammenkommen. Gerade diese Abwechslung verbindet die sehr unterschiedlichen Bilder zu einer gemeinsamen Erinnerung.

Die Doppeltürme des Doms St. Jakob in Innsbruck
Die Doppeltürme des Doms St. Jakob in Innsbruck
Schloss Ambras mit Uhrturm und Formalgarten vor den Bergen
Schloss Ambras mit Formalgarten und den Bergen dahinter
Belebte Innsbrucker Fussgängerzone mit historischen Bürgerhäusern und Bergblick
Belebte Fussgängerzone in Innsbruck mit historischen Bürgerhäusern

Von München durch Österreich: die erkennbaren Reiseorte

17 Orte

  1. 1München — Englischer Garten und Nymphenburger Schlosspark
  2. 2Salzburg — Altstadt, Mirabellgarten und Hellbrunn
  3. 3Mondsee — Basilika St. Michael
  4. 4Attersee — Sommer am Seeufer
  5. 5Gmunden — Traunsee und Schloss Ort
  6. 6Linz — Mariendom und moderne Stadtansichten
  7. 7St. Florian — Barockes Stift
  8. 8Melk — Stift über der Donau
  9. 9Dürnstein — Altstadtgassen in der Wachau
  10. 10Wien — Stephansdom, Hofburg und Albertina
  11. 11Graz — Altstadt und Schloss Eggenberg
  12. 12Piber — Lipizzanergestüt
  13. 13Klagenfurt — Brunnen mit Stadtgründer-Inschrift
  14. 14Millstatt — Stiftsanlage
  15. 15Zell am See — Bergpanorama und eine Einkehr auf der Schmittenhöhe
  16. 16Krimml — Krimmler Wasserfälle
  17. 17Innsbruck — Dom St. Jakob, Schloss Ambras und die Altstadt

Kartendaten: OpenStreetMap-Mitwirkende

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